Eiteleien


ostern

Darum drehte sich in diesen Tagen doch alles. Eier kochen, Eier anmalen, Eier verstecken, Eier suchen. Eier essen. Die Eier heimsen die österliche Anerkennung ein: Sie sind bunt, sie sind schön, sie sind versteckt. Sie sind lecker.

Geleistet haben sie nichts.


eierpiekserWeder haben sie sich selbst aus dem Huhn gepresst, noch sind sie aus dem Stall auferstanden und in die Küche aufgestiegen. Sie haben sich nicht ins kochende Wasser geworfen, in Farbe gewälzt, in den Osterkorb gesetzt und im Garten hinter einem Haselstrauch verborgen. Sie haben sich nicht aus der Schale geschält, mit Salz bepudert und in mundfertigen Häppchen gen menschlichem Mund aufgemacht.

Deswegen an dieser Stelle ein lange fälliges Dankeschön in die zweite Reihe: an den Eierpiekser. Den Kochtopf, die Eieruhr, den Eierbecher, den Pinsel. Das runde Zusammensteck-Gestell, auf dem zwölf Eier platziert werden können. Den Salzstreuer. Und nicht zuletzt: die Hühnerstange.

Daumen, Gezwitscher und so, los! :)

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